Herzlich Willkommen!

Hier erfahren Sie alles zum neuen Fahrlehrsystem
von Ekkehard Encke.

- Spielend lernen - besser Fahren -

Guten Tag liebe Fahrsportfreunde,

 

mein Name ist Ekkehard Encke, ich bin 63 Jahre alt, war Entwicklung-singenieur bei Daimler Benz und bin heute im Unruhestand.

Ich freue mich Ihnen hier mein neues Fahrlehrgerät vorzustellen zu können. Vor 10 Jahren habe ich das Fahren bei Peter Tischer gelernt und fahre erfolgreich in Klasse A+M. Ich bin auch der Entwickler der mitlenkende Hinterachse- am RAD - System.

Wie kommt man nun darauf sich Gedanken über ein Fahrlehrgerät zu machen? Ich habe mir Anfang letzten Jahres den Fuchs Diego von Manfred Tebbe gekauft. Anfangs kam ich gut mit ihm zurecht, aber als der gute Einfluss des Profis langsam nachließ, hatte ich große Schwierigkeiten ihn locker zu fahren. Das Problem lag an meinem  fehlenden Feingefühl beim Annehmen und im richtigen Nachgeben.

So setzte ich mich ans herkömmliche Fahrgerät um wieder das “Handwerk” von vorn an zu lernen. Dabei stellte ich fest, dass ich zwar die Griffe damit gut lernen kann, aber die Ein- und Auswirkungen auf das Pferd nicht richtig erkennen konnte.

Ich überlegte mir, wie ich das System Pferd darstellen und das Fahren wirklichkeitsnah nachempfinden kann. So entstand ein pferdeähnliches Gerät mit einem beweglichen Kopf und Halsteil. Die Leine läuft über einen Flaschenzug und spannt die zwischen Hals und Kopf angeordnete Feder. So werden die erforderlichen Kraft- und Weg-verhältnisse so realistisch wie möglich dargestellt. Der Hals des Pferdemodells ist über ein zweifaches Gummigelenk rückfedernd gelagert, so dass man die Biegung des Halses sehr realistisch sehen kann.

Zwischen Hals und Kopf ist im Sichtbereich eine Markierung ange-bracht, die die gewünschte Haltung des Kopfes vor der Senkrechten anzeigt. Nimmt man die Leine bis zur Markierung auf, kann man alle Leinengriffe üben und Fehler leicht abstellen.

Bei der Simulation einer Wendung nimmt man die innere Leine an und gibt mit der äußeren Leine nach. Gibt man außen zu wenig nach, zieht man das Pferd zusammen und es kommt aus dem Takt. Gibt man zuviel nach geht der Kopf nach vorn und das Pferd fällt auseinander.

Man kann mit dem neuen Fahrlehrgerät sehr deutlich die Einwirkung der Hand auf das Pferdemaul und den Kopf nachempfinden und deutlich machen, was allein nur durch Kneten der Leine in der Hand vorn im Maul ankommt. Bei einer Peitschenhilfe, einmal nicht aus der freien Hand, sieht man deutlich die Störung des Pferdes. Man muss also gleichzeitig leicht nachgeben.

Das Annehmen und Nachgeben bei Geradeausfahren kann sehr realistisch dargestellt werden, da durch die Reibung im System bei angenommener Leine und leichtem Öffnen der Hand der Kopf sich nahezu nichtbewegt. Mit etwas Phantasie kann man auch seine komplette Dressuraufgabe mit dem Gerät zu Hause üben.

Das Gerät wird standardmäßig mit einem verschraubbaren Tischfuß, auf den der Kopf gesteckt wird, geliefert. Als Variante ist ein aufklapp-bares Gestell lieferbar, das die Handhabung von einem Stuhl aus ermöglicht. Die Gestelle lassen sich auch zu einer Tandem bzw. Vierspänneranordnung verbinden. Hierbei ist das Vorderpferd mit einem doppelten Flaschenzug ausgeführt, um das Legen der Schleifen deutlicher zu machen.

Bei zwei nebeneinander gestellten Fahrlehrgeräte kann man auch sehr anschaulich das Verschnallen der Leinen nach Achenbach erklären. Hierzu kann man auch die Nickbewegung des Kopfes durch Starrsetzen ausschalten. Mit einer Leine, mit entsprechenden Löchern, stellt man beide Pferdeköpfe im sechsten Loch parallel. Wenn man nun ein Gerät etwas vorstellt, sieht man bei angenommener Leine, dass die Pferdeköpfe nun nicht mehr parallel stehen. Durch Verschnallen der Leine können die Pferdeköpfe wieder richtig gestellt werden.

Dies alles geht spielerisch und für alle Fahrschüler nachvollziehbarer wie mit anderen Geräten, oder gar theoretischen Erklärungen.

Das Gerät ist patentrechtlich angemeldet; ein Nachbau für den gewerblichen Betrieb ist nicht erlaubt.

Produziert wird es bei einem traditionellen Hersteller aus dem Erzgebirge in hochwertiger Qualität.

In dem neuen Fahrlehrbuch der FN von Wolfgang Lohrer werden die Leinengriffe und Übungen mit diesem neuen Fahrlehrgerät erklärt. Neuerscheinung im April 2008.

Das neue Fahrlehrgerät soll das traditionelle Gerät nichtersetzen, es kann aber dem Fahranfänger und dem Fortgeschrittenen die Ausbildung spielerisch, anschaulich und wirklichkeitsnah gestalten und damit dem Trainer die Arbeit erleichtern.

Es kommt dem Achenbach´schenFahrprinzip zur Schonung der Pferde sehr entgegen. 

Zu guter letzt, es kostet keinen Tierarzt und frisst kein Heu.   

Ich hoffe der Ausbildung und dem Fahrsport damit gedient zu haben.

 

Ihr Ekkehard Encke

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